Montag, 21. Januar 2008

Von La Arena nach Hornopirén

Mit der Fahere um 9 setzen wir ueber. AM anderen Ufer trinken wir einen Kaffe und treffen einen alten Mann aus Deutschland, der allein als Backpacker unterwegs ist. Sehr interessanter Kontakt.

An der Kueste mit den Lachszuchtanlagen fahren wir entlang und dann wird es Bergig und einsam. Es beginnt zu regnen, immer kurze Guesse. Einige Huette stehen in gerodeten Flaechen, ueberall kommt Rauch aus den Schornsteinen. Trostlos. Was tun die Menschen da? Monika sagt die arbeiten im Wald. ABer mann sieht nichts davon. Keine Holzstapel - nichts.


Nach dem hoechsten Punkt wird das Wetter besser, wie rollen berab zum Mer. Die Strasse wir sehr gut. Ich bemerke, das ist oesterreichische Forststrassenqualitaet. Monika sagt, das schaut ueberhaupt aus wie in Oesterreich. Ja, so ist das wirklich. Vor Hornopirén geht es noch einen Berg hinauf, die Strasse will nicht und nicht runter gehen. Sie tut es dann doch. Wir beziehen ein Zimmer im ersten Stock, gleich bei der Tankstelle.




Emil wird gebadet, ich gehe Einkaufen. Als ich zurueckkomme, gibt es kein Wasser mehr. ARbeiten an der Wasserversorgung. ALso gestern Bad versperrt heute kein Wasser. Sachen erlebt mann. Wir haben staendig 10 Liter Wasser dabei, deshalb koennen wir gut kochen und trinken - wir sind grundsaetzlich autark.

Um 22:30 kommt die Feuerwehr und pumpt Wasser in den Fischteich des Besitzers. Dann kommt auch das Wasser. Ich dusche in der braunen Bruehe, aber es muss sein.

1 Kommentar:

Alexander Schmidt hat gesagt…

Das ist aber geil! Sie haben mir ein inspierierendes Beispiel gegeben. Habe gerade viel Zeit frei weil mein Business erfolgreicher mit datenräume geworden ist.